Renfert Polish: Polierpaste für 3D-gedruckte Materialien

Renfert Polish: Polierpaste für 3D-gedruckte Materialien


Mit der Verbreitung des 3D-Drucks rückt auch die Oberflächenbearbeitung in den Fokus. Gedruckte Restaurationen weisen prozessbedingt Layerstrukturen und Supportartefakte auf. Diese erhöhen die Oberflächenrauheit und beeinflussen Ästhetik, Plaqueaffinität und Langzeitstabilität. Eine Politur ist daher Voraussetzung für funktionell und hygienisch geeignete Oberflächen. Die Polierpaste „Renfert Polish – 3D-printed materials“ wurde für 3D-gedruckte Kunststoffe entwickelt und ist technologieübergreifend einsetzbar – für filamentgedruckte Restaurationen aus PMMA und PETG sowie für Kronen- und Brückenrestaurationen aus Resin-Material.

Die Formulierung von „Renfert Polish – 3D-printed materials“ ist auf die Bearbeitung thermisch sensibler Polymere abgestimmt
und unterstützt eine gleichmäßige Verteilung auf der Oberfläche. Ziel ist die kontrollierte Glättung drucktypischer Strukturen wie Layerlinien, Übergänge und Supportspuren ohne Verschmieren. Typische Anwendungen sind temporäre und definitive Kronen und Brücken, Inlays und Onlays.

4-Step-System für standardisierten Workflow

Das optional erhältliche Starterkit umfasst abgestimmte Polierwerkzeuge. Dazu gehören formstabile Vorpolierer, flexible Lamellenpolierer sowie spezielle Natur- und Spezialschwabbel für Glanz- und Hochglanzpolitur. Charakteristisch ist die Kombination unterschiedlicher Materialtypen: von strukturierten Vorpolierern über natürliche Fasermedien bis hin zu
hochwertigen Leder- und Baumwollschwabbeln. Zusammen mit der Diamantpolierpaste entsteht ein standardisierter Ablauf für die effiziente Politur und reproduzierbare Oberflächenqualität.

Systemlogik statt Universalpaste

Renfert überträgt damit sein pragmatisches Konzept materialspezifischer Polierpasten auf die additive Fertigung: für jeden Werkstoff eine abgestimmte Lösung statt universeller Kompromisse.