Regensburger Förderpreis 2026: Das sind die Gewinner

Regensburger Förderpreis 2026: Das sind die Gewinner

Seit 20 Jahren treffen sich in Regensburg jährlich die besten Nachwuchs-Zahntechniker Bayerns zu einem außergewöhnlichen Leistungsvergleich: dem Regensburger Förderpreis der Zahntechnik. Der Wettbewerb hat sich seit seiner Einführung im Jahr 2007 zu einer festen Institution in der zahntechnischen Ausbildung entwickelt. Er gilt heute als bedeutender Leistungswettbewerb für junge Zahntechnikerinnen und Zahntechniker im Freistaat.

Ablauf und Austragungsort

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich jene Gesellinnen und Gesellen, die ihre Abschlussprüfung im Zahntechnikerhandwerk mit herausragenden Leistungen bestanden haben. Aus den vier bayerischen Ausbildungsstandorten München, Augsburg, Nürnberg und Regensburg werden die Besten eines Prüfungsjahrgangs eingeladen, sich in Regensburg einem anspruchsvollen Wettbewerb zu stellen. Schon die Einladung gilt in Fachkreisen als besondere Auszeichnung.

Austragungsort des Wettbewerbs ist das zahntechnische Labor der Städtischen Berufsschule II Regensburg. Organisiert wird der Förderpreis seit vielen Jahren von den Verantwortlichen des Fachbereichs Zahntechnik, von den beiden Lehrkräften Robert Malik, Zahntechnikermeister, und Alfons Koller. Ihr Ziel ist es, besonders leistungsstarke Nachwuchskräfte zu fördern und ihnen eine Plattform für den fachlichen Vergleich auf höchstem Niveau zu bieten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zu Beginn vom Schulleiter Alfons Koller (oben im Bild links) und vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins Zahntechnik e.V. (Hauptsponsor des Wettbewerbs) Matthias Berghammer und Zahntechnikermeister (oben im Bild 2. v. r.) begrüßt. Dann stellte Zahntechnikermeister und Fachlehrer Robert Malik (oben im Bild rechts) den Ablauf und die anstehenden Arbeiten vor. Es war für alle Teilnehmerinnen aufregend, erst zu Beginn des Wettbewerbs zu erfahren, welche Patientensituation zu versorgen ist. Daher war die Spannung groß, man konnte die Anspannung fühlen.

Die Teilnehmenden

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen innerhalb von zwei Wettbewerbstagen komplexe zahntechnische Arbeiten anfertigen. Dazu gehören beispielsweise Goldinlays, Verblendkeramikkronen und implantatgetragene Keramikkronen. Bewertet werden Präzision, Funktionalität, Ästhetik und handwerkliche Ausführung. Die Aufgaben verlangen höchste Konzentration, umfassendes Fachwissen und ausgeprägtes handwerkliches Geschick.

Der Regensburger Förderpreis verfolgt jedoch nicht ausschließlich das Ziel, Sieger zu ermitteln. Im Mittelpunkt stehen ebenso der fachliche Austausch, die Begegnung der besten Nachwuchskräfte Bayerns und die Wertschätzung beruflicher Spitzenleistungen. Die Veranstaltung vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wichtige Erfahrung, dass Leistung Anerkennung findet und Engagement belohnt wird.

Unterstützt wird der Wettbewerb von zahlreichen Unternehmen der Dentalbranche, darunter natürlich auch der Verlag Neuer Merkur als Mutterhaus von „das dental labor“. Die Sponsoren haben Geldpreise, Fortbildungskurse, Materialspenden und Sachpreise zur Verfügung gestestsellt. Dadurch erhalten alle Teilnehmenden eine Anerkennung für ihre Leistungen, während die Erstplatzierten zusätzlich attraktive Preisgelder und den begehrten Förderpreis-Pokal gewinnen können.

In den vergangenen Jahren hat sich der Regensburger Förderpreis weit über Bayern hinaus einen hervorragenden Ruf erworben. Der Regensburger Förderpreis steht beispielhaft für die hohe Qualität der zahntechnischen Ausbildung in Bayern. Er macht deutlich, wie wichtig die Förderung junger Talente für die Zukunft des Handwerks ist, und bietet den besten Absolventinnen und Absolventen eine Bühne, auf der sie ihr Können unter Beweis stellen können. Jahr für Jahr zeigt sich dabei aufs Neue: Die Zukunft der Zahntechnik liegt in den Händen hochqualifizierter und engagierter Nachwuchskräfte.

Die Prüfer und Zahntechnikermeister Michael Eibl (München), Christian Jakobi (Handwerkskammer Nürnberg) und Robert Malik (Regensburg)

Die Auswertung der Arbeiten erfolgte sofort im Anschluss noch am Samstag. Die Zahntechnikermeister Michael Eibl von der BS München, Christian Jakobi von der Handwerkskammer Nürnberg und Robert Malik von der BS Regensburg hatten es nicht leicht. Denn alle Arbeiten zeigten erstklassiges Niveau. So war ein sehr differenziertes Bewertungsschema nötig, um die Unterschiede der Arbeiten deutlich zu machen.

Der erste Platz geht nach Niederbayern, Landshut!

Die zahntechnische Krone 2026 des bayerischen Nachwuchses geht an Jana Plinninger aus Binabiburg, ausgebildet im Dentallabor Hofmann Dentaltechnik GmbH, Landshut. Wie jedes Jahr ließen es sich die Veranstalter des Regensburger Förderpreises nicht nehmen, der Erstplatzierten des Wettbewerbs persönlich zu gratulieren und machten sich auf ins schöne Waldkraiburg, um der Siegerin und dem Ausbildungslabor für die tolle Leistung zu gratulieren.

Bilder der Siegerarbeit

Den zweiten Platz erzielte Anna Euler aus Passau / Grubweg, Berufsschule Regensburg. Der dritte Platz geht an Jasmin Lehrer aus Augsburg, Berufsschule Augsburg.

Dank an die Sponsoren

Der Regensburger Förderkreis dankt den Firmen für die gesponserten Arbeitskurse bzw. Kursgutscheine, die finanzielle Unterstützung, die kostenlose Übernachtung in Regensburg, die Buchgeschenke und auch für die Materialien, die für die Durchführung der beiden Arbeitstage sehr gut gebraucht werden konnten.